Die Enkco Foodgroup aus Holten bringt organische Reststoffe aus dem Produktionsprozess ab sofort zu einem neuen Vergärer der Waterschap Veluwe in Apeldoorn. Enkco reduziert den CO2-Ausstoß des Unternehmens um gut 900 Tonnen.
Der Vergärer ist die erste energieneutrale Abwasserreinigung in den Niederlanden. Nach der Unterzeichnung des Klima-Akkords zwischen Umweltminister Tineke Huizinga und dem Vorsitzender der Unie van Waterschappen, Peter Glas, wurde der Vergärer in Betrieb genommen. Enkco erhielt vom Minister das CO2-Reduzierungszertifikat.
Energie für 3900 Haushalte
Durch Vergärung von Faulschlamm und organischen Reststoffen der Lebensmittelindustrie (wie z. B. von Enkco) produziert diese Reinigungsanlage substantiell mehr (Methan)Gas und somit mehr Wärme und Elektrizität als für den eigenen Verbrauch erforderlich ist. Das Verfahren sorgt für ausreichende Energie für 3900 Haushalte pro Jahr und ausreichende Wärme zum Heizen von 1550 Häusern. Der Gesamtausstoß von CO2 beträgt 17 250 Tonnen weniger pro Jahr. Das entspricht dem Ausstoß von 35 000 Autos. Enkcos Beitrag um umfasst eine reduzierte Menge von 900 Tonnen. Laut dem Geschäftsführer der Enkco Foodgroup, Heite Dommerholt, ist diese CO2-Reduzierung einer von vielen Schritten innerhalb eines umfassenden Nachhaltigkeitsprogramms des Unternehmens. „Wir haben bereits eine ganze Skala an Umweltmaßnahmen ergriffen und somit unsere gesellschaftliche Verantwortung übernommen. Das werden wir auch weiterhin tun. Mit Maßnahmen und Vereinbarungen wie dieser, aber auch durch die Wahl umweltfreundlicher Verpackungsmaterialien." Die vegetarischen Vivera-Produkte von Enkco werden in diesem Zusammenhang in einer neuen, besser abbaubaren Verpackung und entsprechenden Etiketten aus speziellem FSC-Karton angeboten. Das Holz für diesen Karton stammt aus Wäldern, die gemäß den grünen Richtlinien des Forestship Stewardship Council verwaltet werden.